Wolfenschiessen
Blackout-Challenge: Schulleitung warnt Eltern vor Erstickungs-Spiel der Kinder

Die sogenannte «Blackout-Challenge» hat Nidwalden erreicht. Die Schule Wolfenschiessen hat festgestellt, dass ihre Schülerinnen und Schüler an diesem lebensbedrohlichen Ohnmacht-Spiel teilnehmen.

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Video: Tele1

Auf der Social Media Plattform Tik Tok kursiert die «Blackout-Challenge» seit mehreren Monaten. Beim Spiel geht es darum, jemanden zu Würgen, bis er oder sie in Ohnmacht fällt. Nun hat die Schule Wolfenschiessen bemerkt, dass auch ihre Schülerinnen und Schüler bei dieser Challenge mitmachen. Die Schulgemeinde hat deswegen die Eltern in einem Brief gewarnt, wie 20 Minuten schreibt.

Kinder und Jugendliche, die im Schulhaus Zälgli in Wolfenschiessen zum Unterricht gehen, haben bei einem in den Sozialen Medien kursierenden Erstickungsspiel mitgemacht.

Kinder und Jugendliche, die im Schulhaus Zälgli in Wolfenschiessen zum Unterricht gehen, haben bei einem in den Sozialen Medien kursierenden Erstickungsspiel mitgemacht.

Archivbild: Markus von Rotz (Wolfenschiessen, 29. Oktober 2015)

Nachdem Lehrpersonen festgestellt hätten, dass Schülerinnen und Schülern aus unerklärlichen Grünen übel war, habe sich herausgestellt, dass das Erstickungsspiel der Grund dafür gewesen sei. «Dabei besteht die Gefahr, dass eine Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff oder gar Atemstillstand, der zum Tod führt, eintreten kann», zitiert 20 Minuten aus dem Brief an die Eltern.

Gespräche hätten gezeigt, dass bereits zahlreiche Kinder eigene Erfahrungen mit dem Spiel gemacht hätten. Die betroffenen Kinder seien zwischen zehn und fünfzehn Jahren alt. Die Eltern werden dazu aufgefordert, ihre Kinder auf die Gefahren des Spiels aufmerksam zu machen. Die Schule schreibt weiter, dass Beteiligte im Verletzungsfall mit einem Strafverfahren wegen Körperverletzung rechnen müssen. (spe)