Stans
Am Konzert der Stiftung Weidli ist niemand stillgestanden

Dank Gesang und Schwyzerörgeli ist ein Konzert für mehrere Sinne gelungen. Der Hintergrund ist das aktuelle Kulturprojekt der Organisation – im Rahmen ebendieses ist eine Spiegelwelt entstanden.

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Die Veranstaltung erlaubte Eindrücke für Ohr und Auge.

Die Veranstaltung erlaubte Eindrücke für Ohr und Auge.

Bild: PD/Edi Ettlin

Entlang der Verbindungswege der Tagesstätte Weidli in Stans haben 60 Besucher am Freitagabend den neu konzipierten Klängen und Bildern gefrönt. Der Hintergrund: Die Stiftung Weidli Stans hat erstmals der Öffentlichkeit die Türen zum aktuellen Kulturprojekt «UM_WEGE» geöffnet, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Seit März hatten die Künstlerinnen Anna Gallati, Helen Bösch, Karin Schulthess, Katrin Wüthrich auf den barrierefreien Verbindungswegen in der Tagesstätte eine Spiegelwelt und Klangkörper aufgebaut.

Sie haben mit ihren Stimmen für Stimmung gesorgt (von links): Sabrina Troxler, Claudia Greber und Simone Felber.

Sie haben mit ihren Stimmen für Stimmung gesorgt (von links): Sabrina Troxler, Claudia Greber und Simone Felber.

Bild: PD/Edi Ettlin

An mehreren Workshops haben bisher bereits 50 Klientinnen und Klienten am Kulturprojekt mitgewirkt und ihre eigenen Werke geschaffen, sei dies mit Kamera oder mit Pinsel und Farbe. Einige der Arbeiten sind im Anschluss der Veranstaltung im Café Weidli ausgestellt worden.

Die Bauweise hat die Klänge massgeblich unterstützt

«Die einmalige Architektur des Baus verlieh den Gesängen des Trios Simone Felber, Claudia Greber und Sabrina Troxler sowie den Melodien des Schwyzerörgeli-Virtuosen Adrian Würsch eine ganz besondere Note», schreiben die Verantwortlichen in ihrer Mitteilung. Die Klänge seien archaisch bis sphärisch im Raum ertönt. Adrian Würsch habe das Publikum mit seinem Schwyzerörgeli neben traditioneller Ländlermusik mit eigenwillig schönen Tönen überrascht. Darüber hinaus habe er die Besucherinnen und Besucher akustisch wie visuell mit Melodien aus dem orientalisch anmutenden Kalebasseninstrument interessiert.

Sabrina Troxler, Claudia Greber und Simone Felber (von links) ergänzten mit ihren Gesängen die Spiegelwelt im Weidli mit Klangbildern.

Sabrina Troxler, Claudia Greber und Simone Felber (von links) ergänzten mit ihren Gesängen die Spiegelwelt im Weidli mit Klangbildern.

Bild: PD/Edi Ettlin

Die Zuhörerinnen und Zuhörer seien den Klängen gefolgt, denn: Die sich folgenden musikalischen Szenen seien nahtlos ineinander geflossen. «Mal konnte man in den zahlreich platzierten Spiegeln die Künstlerinnen sehen, mal hörte man vom anderen Ende des Raumes die dumpfen Töne aus den Klangkörpern der Kunstinstallation, welche von Klienten oder Besuchern angeschlagen wurden», heisst es weiter. So sei ein bewegtes Sinnerlebnis für Ohr und Auge entstanden. (zgc)

Die Spiegel- und Klangwelt bleibt noch bis Ende November geöffnet.

Die Spiegel- und Klangwelt bleibt noch bis Ende November geöffnet.

Pd/ / Nidwaldner Zeitung / Edi Ettlin

Ab 30. August bis Ende November kann die Spiegel- und Klangwelt an zehn Dienstagabenden teilweise mit Programm zwischen 18.30 und 21 Uhr im «Weidli» kostenlos besichtigt werden. Mehr Informationen unter www.weidli-stans.ch.