Renovierung
Die Lopperkapelle in Stansstad wurde saniert

Aufgrund seines Alters und der Witterungseinflüsse hatte sich das Gotteshaus in einem schlechten Zustand befunden.

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Nach knapp drei Monaten ist die Sanierung der Marienkapelle in Stansstad kürzlich abgeschlossen worden. Wie der Kanton Nidwalden in einer Medienmitteilung schreibt, wurde die renovierte Kapelle am Berghang über der Achereggbrücke eingeweiht und gesegnet. Anwesend waren Baudirektorin Therese Rotzer sowie Vertretende des Architekturbüros, der Restaurations- und Handwerksfirmen und der kantonalen Denkmalpflege.

Die Marienkapelle am Lopper in Stansstad ist renoviert worden.

Die Marienkapelle am Lopper in Stansstad ist renoviert worden.

Bild: PD

«Alle Beteiligten haben hervorragende Arbeit geleistet und zum gelungenen Werk beigetragen», wird Amélia Gasser, Projektleiterin im kantonalen Hochbauamt, in der Mitteilung zitiert. Das Gotteshaus ist eine von drei Kapellen im Besitz des Kantons Nidwalden. Es hatte sich aufgrund seines Alters und der Witterungseinflüsse in einem schlechten Zustand befunden.

Holzdecke und Vordach wiesen Wasserschäden auf, im Sockelbereich machte sich die Salzerosion bemerkbar. Zudem seien die Elektroinstallationen nach einem Blitzscheinschlag im Vorjahr nun wieder repariert worden. Auf eine Beleuchtung werde vorderhand aber verzichtet, um Strom zu sparen.

Kapelle ist dieses Jahr länger geöffnet

Wie es weiter heisst, wird die Marienkapelle am Fusse des Loppers gerne zum Innehalten, aber auch des prächtigen Ausblicks wegen von den Menschen aufgesucht. Üblicherweise ist sie in der kalten Jahreszeit von November bis April geschlossen. Damit Interessierte das sanierte Werk besichtigen können, bleibt sie in diesem Jahr aber ausnahmsweise bis am 22. Dezember geöffnet.

Als besonders sehenswert erachtet der Kanton die marianischen Embleme, die ursprünglich das Madonna-Bild umrandet hatten und in der Sammlung des Nidwaldner Museums aufgehoben waren. Diese konnten wieder aufhängt werden. (fpf)