Obwalden
Bettina Hübscher ist neu im Verwaltungsrat der Raiffeisenbank

Die 130 Delegierten der Raiffeisenbank Obwalden haben auch in diesem Jahr mittels schriftlicher Abstimmung alle statutarischen Geschäfte genehmigt.

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Aufgrund der epidemiologischen Lage und der Planungsunsicherheit hat der Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Obwalden im Dezember 2021 entschieden, statt einer physischen Delegiertenversammlung auch im Jahr 2022 eine schriftliche Abstimmung durchzuführen, wie die Bank mitteilt. Die Delegierten als Vertreter der rund 13'800 Genossenschafterinnen und Genossenschafter der Raiffeisenbank Obwalden hatten aber trotzdem die Möglichkeit, Ende März 2022 an einer freiwilligen Informationsveranstaltung teilzunehmen, um sich dort über die in der schriftlichen Abstimmung traktandierten Geschäfte zu erkundigen.

Alle 130 Delegierten waren im Nachgang zur Informationsveranstaltung eingeladen, ihre Stimme zu den einzelnen Geschäften schriftlich abzugeben. Die Traktanden über die Genehmigung der Bilanz- und Erfolgsrechnung, die Verzinsung der Anteilscheine mit 3,5 Prozent und die Entlastung der Organe seien mit klarer Mehrheit gutgeheissen worden, schreibt die Bank. Auch die beantragte Anpassung der Statuten zur Modernisierung und Flexibilisierung der Delegiertenversammlung sowie der Umsetzung der Vorgaben des Rechnungslegungs- und Gesellschaftsrechts wurden über dem erforderlichen qualifizierten Mehr von 2/3 der abgegebenen Stimmen angenommen.

Neuwahlen für Verwaltungsrat

Bettina Hübscher ist neu im Verwaltungsrat.

Bettina Hübscher ist neu im Verwaltungsrat.

Bild: PD

Das langjährige Mitglied Beat von Wyl aus Sarnen ist auf dieses Jahr hin aus dem Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Obwalden zurückgetreten. An seine Stelle wurde Bettina Hübscher aus Sachseln neu in den Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Obwalden gewählt. Zudem wurden die bisherigen Mitglieder des Verwaltungsrates Hanspeter Gasser, Bruno Krummenacher, Christoph Lüdi und Markus Michel für eine weitere Amtsdauer von vier Jahren gewählt sowie Branko Balaban als Präsident des Verwaltungsrates bestätigt.

«Die Raiffeisenbank Obwalden blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück», heisst es in der Mitteilung weiter. «Aufgrund des grossen Vertrauens der Kundschaft konnte die starke Marktposition weiter ausgebaut werden.» Die Kundeneinlagen stiegen 2021 um 8,2 Prozent auf 1136,5 Millionen Franken. Gleichzeitig hat das Hypothekarvolumen mit einer Zunahme von 41,3 Millionen Franken die Milliardengrenze übertroffen (1010,3 Millionen). Dementsprechend beträgt die Bilanzsumme neu 1336,5 Millionen Franken (Vorjahr: 1256,0 Millionen).

Knapp 11'000 Gutscheine eingelöst

Die Ertragspositionen entwickelten sich im Berichtsjahr ebenfalls erfreulich. Anstelle der abgesagten Mitgliederversammlung erhielten alle Mitglieder der Raiffeisenbank Obwalden einen Gastrogutschein im Gegenwert von 25 Franken. Knapp 11'000 Gutscheine wurden 2021 eingelöst, womit die Obwaldner Gastrobetriebe mit insgesamt rund 270'000 Franken unterstützt worden seien.

«Die Verantwortlichen der Raiffeisenbank Obwalden freuen sich, dass nach einem Unterbruch von zwei Jahren nun im Mai 2022 wieder die traditionellen Mitgliederversammlungen durchgeführt werden können.» Der Dialog zwischen Behörden, Delegierten, Mitarbeitenden und Mitgliedern der Bank sei endlich wieder möglich und soll weiterhin ein fester Bestandteil der Genossenschaftsbank bleiben. (lur)