Nidwalden
Therese Rotzer will in die Regierung: Ennetbürger Mitte-Mitglieder nominieren ihre Parteikollegin

An ihrer Parteiversammlung nominierte die Mitte Ennetbürgen Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlen 2022. Mit Therese Rotzer stellt sich auch eine Regierungskandidatin zur Verfügung.

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Die Mitte Ennetbürgen nominierte an ihrer Parteiversammlung Therese Rotzer einstimmig zuhanden des Kantonalen Parteitages.

Die Mitte Ennetbürgen nominierte an ihrer Parteiversammlung Therese Rotzer einstimmig zuhanden des Kantonalen Parteitages.

Bild: PD (Ennetbürgen, 10. November 2021)

Die Mitglieder der Mitte Ennetbürgen thematisierten an ihrer Parteiversammlung am Mittwoch, 10. November, die Wahlen 2022. Wie die Ortspartei in einer Mitteilung schreibt, ist sie erfreut, dass sich Landrätin Therese Rotzer für den frei werdenden Sitz von Regierungsrat Josef Niederberger zur Verfügung stellt, und nominierte die Kandidatin einstimmig zuhanden des Kantonalen Parteitages vom 10. Dezember. Therese Rotzer ist seit 2014 Mitglied des Landrates, welchen sie 2020/2021 präsidierte. Weiter war sie sechs Jahre Präsidentin der damaligen CVP Nidwalden. Wie die Mitte Ennetbürgen erklärt, will Therese Rotzer sich mit ihrer langjährigen politischen und beruflichen Erfahrung für konstruktive Lösungen in der Politik einsetzen. Dabei will sie ein offenes Ohr für die Anliegen der Bevölkerung haben.

Weitere Nominationen auf Kantons- und Gemeindeebene

Für die Landratswahlen nominierten die Mitglieder mit grossem Applaus die beiden bisherigen Ratsmitglieder Therese Rotzer (seit 2014) und Sepp Odermatt (seit 2018). Weiter wurde auch der 28-jährige Mario Röthlisberger nominiert. Er wurde im Frühling 2020 in den Gemeinderat und im Herbst 2020 als Präsident der Mitte Nidwalden gewählt. Der Vorstand erhielt ausserdem die Kompetenz, noch weitere Kandidaten zu nominieren.

Des Weiteren läuft im Sommer 2022 die Amtszeit der beiden Mitte-Gemeinderäte Katja Durrer und Toni Odermatt ab. Beide werden sich für eine weitere Legislatur zur Verfügung stellen, Toni Odermatt ebenfalls wieder als Gemeindevizepräsident.

Auch im Parteivorstand kommt es zu Veränderungen. So haben Natascha Hurschler und Pius Odermatt den Rücktritt eingereicht. Neu in den Vorstand gewählt wurden Michaela Niederberger, Roli Gabriel und Laurent Rüegger.

Interessante Diskussion endet in Zustimmung

Die beiden Geschäfte der Kirchengemeinde (Budget und Änderung der Geschäftsordnung) wurden einstimmig angenommen. Spannende Diskussionen gab es zu Vorlagen der politischen Gemeinde. Auf grosses Interesse stiess der Antrag eines Objektkredits von 1,25 Mio. Franken für den Umbau des alten Pfarreiheimes in die Musikschule. Für die Mitte Ennetbürgen ist klar, dass dies eine wertvolle Investition für den Musikschulstandort Ennetbürgen ist und alle Bürgerinnen und Bürger davon profitieren, erklärt sie in ihrer Mitteilung. Am Ende sagte die Ennetbürger Ortspartei Ja zum Budget 2022 sowie zu den Sachvorlagen. (inf)