Nidwalden
Juso-Mitglieder protestieren in der Hotellobby des Bürgenstock Resorts

Mit Plakaten standen Mitglieder der Jungpartei am Montagmorgen in die Lobby des Luxushotels auf dem Bürgenstock. An der Fassade brachten sie ein grosses Transparent an.

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«Jetzt bezahlt ihr» und «Unsere Zukunft, statt ihre Profite»: Diese Parolen skandierten Juso-Mitglieder am Montagmorgen in der Hotellobby des Bürgenstock Resorts, wie aus einer Medienmitteilung der Juso Schweiz hervorgeht. An der Aussenfassade des Gebäudes brachten die Jungpartei-Mitglieder ein grosses Transparent an.

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Mit ihrer Aktion will die Juso Schweiz auf die «Initiative für eine Zukunft» aufmerksam machen, die sie am kommenden Mittwoch lanciert. Sie soll eine sozial gerechte Klimapolitik bewirken, denn «Superreiche» seien überproportional für die Klimakrise verantwortlich. Gemäss der Medienmitteilung würden die zehn reichsten Schweizer Familien mit ihren Investitionen 39’825’000 Tonnen CO2-Äquivalente verursachen, was 92 Prozent des Fussabdrucks der Schweiz entspreche. Die Juso folgert: «Superreiche verursachen im Vergleich millionenfach mehr Treibhausgasemissionen als ein durchschnittlicher Mensch in der Schweiz.»

Als einen dieser «profitgeilen Klimasünder*innen» sieht die Juso den katarischen Staatsfonds, der das Hotelresort in Nidwalden finanziert. Ausserdem seien Gäste des Hotels oft «Superreiche» und damit Profiteure eines Systems, das den Klimawandel befeure. (sig)