Nidwalden
Neuer Verein will Hebammenberuf stärken

Nidwaldner Hebammen gründen einen Verein und wollen in Zukunft näher zusammenrücken.

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Im Culinarium Alpinum in Stans fand am Mittwoch die Gründungsversammlung des Vereins Nidwaldner Hebammen statt. Der Verein Nidwaldner Hebammen ist Teil der Sektion Zentralschweiz des Schweizerischen Hebammenverbandes.

Der Vorstand des Vereins Nidwaldner Hebammen (von links): Sabrina Kugler, Pia Odermatt, Sara Weidmann (Co-Präsidentin), Priska Odermatt (Co-Präsidentin), Margreth Birchler, Sandrine Ischi.

Der Vorstand des Vereins Nidwaldner Hebammen (von links): Sabrina Kugler, Pia Odermatt, Sara Weidmann (Co-Präsidentin), Priska Odermatt (Co-Präsidentin), Margreth Birchler, Sandrine Ischi.

Wie aus einer Medienmitteilung zu entnehmen ist, sollen die Nidwaldner Hebammen durch die Gründung des kantonalen Vereins näher zusammenrücken und eine enge Zusammenarbeit mit dem Kanton gefördert werden. Dieses Ziel sei wichtig, damit die Grundversorgung der Familien mit ihren Neugeborenen auch in Zukunft sichergestellt werde. Den Vereinsmitgliedern ist es zudem wichtig, die Ziele von Gustaf (Projekt der frühen Förderung des Kantons Nidwalden) mitzutragen und so die gesunde Entwicklung zu fördern.

Vielfältiger Vorstand

An der Gründungsversammlung wurden die Statuten genehmigt und somit auch der Grundstein für die Gründung des Vereins Nidwaldner Hebammen gelegt. In den Vorstand wurden Hebammen unterschiedlicher beruflicher Schwerpunkte gewählt. Er ist durchmischt mit freiberuflichen Hebammen, einer Beleghebamme, einer Geburtshaushebamme, einer Hebamme, die im Spital- sowie freiberuflich tätig ist, und einer Hebamme, welche in der Mütter-Väter-Beratung arbeitet. Diese Vielfalt an Erfahrungen sei für die Vereinsarbeit enorm bereichernd, teilt der Verein mit. Das Co-Präsidium teilen sich Sara Weidmann und Priska Odermatt-Steiger.

Vorbild für die umliegenden Kantone

Als Gast richtete Lea Pfenninger, Präsidentin der Sektion Zentralschweiz des Schweizerischen Hebammenverbandes, gute Wünsche an den neu gegründeten Verein. Sie betonte die Pionierarbeit, welche im Kanton Nidwalden mit der Gründung des Vereins geleistet wird. Insbesondere die gute Zusammenarbeit mit dem Kanton Nidwalden ist für die Sektionspräsidentin sehr erfreulich und vorbildhaft für die umliegenden Kantone.

Der Hebammenberuf wird durch den Verein gestärkt und seine Wichtigkeit sichtbar. Martina Durrer, Projektleitung Gustaf der GFI (Gesundheitsförderung und Integration des Kantons Nidwalden), gratulierte zur Gründung des Vereins, der einen Meilenstein darstelle. Sie freue sich über die enge Zusammenarbeit. Martina Durrer übergab den Vorstandsmitgliedern Schokoladeschutzengelchen: «Hebammen sind für das Kindeswohl und den Kinderschutz Schutzengelchen, insbesondere auch für Kinder aus belasteten Situationen», wird Martina Durrer in der Mitteilung zitiert. Anschliessend an die Gründungsversammlung lud die Theo-Breisacher-Stiftung alle Anwesenden zu einem Apéro ein. (pd/nke)