KFOR
Swisscoy-Kontingent 45 beendet seinen Einsatz

Nach dem sechsmonatigen Einsatz in der friedensfördernden Mission im Kosovo kehrte das Swisscoy-Kontingent 45 in die Schweiz zurück. Bevor die Soldatinnen und Soldaten aus ihrem Dienst entlassen wurden, erhielten sie am Donnerstag auf dem Waffenplatz Wil in Oberdorf das Einsatzabzeichen überreicht.

Philipp Unterschütz
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Die Mitglieder des Swisscoy Kontingents 45 erhalten auf dem Waffenplatz Wil Oberdorf ihr Einsatzabzeichen.

Die Mitglieder des Swisscoy Kontingents 45 erhalten auf dem Waffenplatz Wil Oberdorf ihr Einsatzabzeichen.

Bild: PD/Swissint

Für das Swisscoy-Kontingent 45 hiess es am Mittwoch Abschied nehmen vom Einsatzgebiet im Kosovo, wo die Frauen und Männer ein halbes Jahr im Dienst innerhalb der multinationalen Kosovo Force (KFOR) standen. Vor ihrer Entlassung reihten sie sich am Donnerstag ein letztes Mal militärisch in Reih und Glied ein. Auf dem Waffenplatz Wil bei Stans in Oberdorf überreichten der Chef Kommando Operationen, Korpskommandant Michaud, und der stellvertretende Kommandant Swissint, Oberst im Generalstab Michael Freudweiler, das verdiente Einsatzabzeichen für die erbrachten Dienste in der militärischen Friedensförderung.

In seiner Ansprache an die zurückgekehrten Offiziere, Unteroffiziere und Soldaten, anerkannte Korpskommandant Michaud die Leistungen, welche sie in den letzten sechs Monaten erbrachten, und er bedankte sich für ihren freiwilligen Einsatz.

Unter dem Kommando des Nationalen Kontingentskommandanten, Oberst im Generalstab Adrian Staub, stehen seit gestern nun die 195 Angehörigen des Swisscoy-Kontingents 46 im Einsatz. In diesem sind 16 Prozent der Angehörigen Frauen. 21 der Soldatinnen und Soldaten kommen aus der Romandie, 5 aus dem Tessin und 1 aus der rätoromanischen Schweiz.

Seit Oktober 1999 beteiligt sich die Schweizer Armee mit der Swisscoy an der multinationalen Friedensförderungsmission der Kosovo Force (KFOR) im Kosovo. Der Einsatz beruht auf einer UNO-Resolution. Die Swisscoy-Angehörigen leisten diesen Friedensförderungsdienst freiwillig und sind zum Selbstschutz mit Pistole oder Sturmgewehr und Reizstoffsprühgerät ausgerüstet. (pd)