ENNETBÜRGEN: Sie turnen für den Bewegungsrekord

Im Rahmen des Gemeindeduells von «Schweiz bewegt» sollte die grösste Turnstunde der Schweiz abgehalten werden. Auch die Ennetbürger machten fleissig mit.

Martin Uebelhart
Drucken
Klein und Gross treffen sich zur Bewegung in der Turnhalle. (Bild: Roger Zbinden (Ennetbürgen, 7. Mai 2017))

Klein und Gross treffen sich zur Bewegung in der Turnhalle. (Bild: Roger Zbinden (Ennetbürgen, 7. Mai 2017))

Martin Uebelhart

martin.uebelhart@nidwaldnerzeitung.ch

200 Personen fanden sich am Sonntagnachmittag in der Ennetbürger Turnhalle ein, um ihren Beitrag zur grössten Turnstunde der Schweiz leisten. Die Aktion fand im Rahmen des Coop-Gemeindeduells statt, an dem die Gemeinde Ennetbürgen dieses Jahr zum ersten Mal teilnimmt.

Das Ziel war, dass sich in den angemeldeten Gemeinden zwischen 13 und 16 Uhr möglichst viele Menschen zu einer einstündigen Turnstunde treffen. Die Leistungen aller Teilnehmer werden zum Schweizer Bewegungsrekord addiert. Wie hoch dieser ausgefallen ist, wird die Auswertung der Anmeldeformulare der einzelnen Teilnehmer zeigen. Diese mussten die Gemeinden nach dem Event einschicken.

Ennetbürgen führt im Duell mit grossem Vorsprung

Gemeinderat Toni Odermatt, der im Ennetbürger Organisations­komitee mitmacht, ist zufrieden mit dem Anlass, obschon man sich etwas besseres Wetter hätte vorstellen können. Denn ursprünglich sollte der Turnevent auf dem Sportplatz stattfinden. «Es kamen Leute aus allen Altersgruppen in die Turnhalle», sagt er im Gespräch mit unserer Zeitung. Eingebettet war die Turnstunde in einen Familienanlass.

Das Gemeindeduell habe in der Gemeinde einen guten Start gehabt: «Am Freitag haben wir den Schulsporttag integriert, und bei den Bewegungsangeboten machen Einzelpersonen, Gruppen und Vereine mit.» Für die kommenden Tage soll das Wetter besser werden, und da hofft Odermatt, dass noch der eine oder die andere zum Mitmachen motiviert werden können. Den Abschluss bildet ein 24-Stunden-Lauf. «Von Donnerstag- bis Freitagabend kann man auf der Laufbahn während 24 Stunden seine Bewegungsminuten registrieren», erklärt Toni Odermatt.

Kaum mehr zu nehmen scheint den Ennetbürgern der Sieg im Gemeindeduell mit Hofstetten SO. Sie führten am Sonntagabend mit 294503 gegen 35387 Bewegungsminuten. Etwas ausgeglichener steht es im Duell der zweiten Nidwaldner Gemeinde, die dieses Jahr bei «Schweiz bewegt» mitmacht. Die Hergiswiler lagen nach dem dritten Tag gegen das zürcherische Lindau mit 83 780 gegen 72 604 Minuten im Vorsprung.

Hinweis

www.coopgemeindeduell.ch