Eisfeld Ennetbürgen
Eisfeld lädt zum Austoben ein und bringt Eismeister ins Schwitzen

Das Eisfeld in Ennetbürgen ermöglicht unvergessliche Wintererlebnisse. Damit der Betrieb läuft, helfen viele freiwillige Hände mit.

Ruedi Wechsler Jetzt kommentieren
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Für den Ennetbürger Gesamtschulleiter Marc Zängerle ist die Schule ein Ort, an dem die Schülerinnen und Schüler Erfahrungen sammeln sollen, an die sie sich noch später erinnern werden. Solche Erlebnisse bietet nun das Kunsteisfeld beim Schulareal. Zängerle blickt in die Runde und ist begeistert, wie sich die Kinder bewegen und welchen Spass sie dabei haben. «Sie fallen um und stehen wieder auf», stellt er mit viel Freude fest.

Die Schulklasse trifft sich zum Eisstockschiessen und Eishockey bei herrlicher Winterlandschaft.

Die Schulklasse trifft sich zum Eisstockschiessen und Eishockey bei herrlicher Winterlandschaft.

Bild: Ruedi Wechsler / NZ
(Ennetbürgen, 19. Januar 2023)

Wintereinbruch bringt Eismeister zum Schwitzen

Genau bei Halbzeit des dreiwöchigen Eiszaubers setzt der langersehnte Schneefall ein. Zwei Eismeister pflügen die weisse Pracht von der gut 400 Quadratmeter grossen Eisfläche. Unterstützt werden die beiden von einem älteren Herrn, der die Schneemassen über die Bande schaufelt. Es ist Hugo Sommer aus Hägendorf, der sich ebenfalls bemüht, dass die bereitstehenden Gäste rechtzeitig das Eis betreten können.

Er besucht jeden Mittwoch die Familie Doppmann in Ennetbürgen und begleitet an diesem Mittwochnachmittag seine beiden Enkel Louis und Lynn auf das Eisfeld. «Ich habe gesehen, wie die Eismeister schwitzen und ich packe auch gerne an. Deshalb griff ich zur Schaufel, damit die Kinder das Eisfeld früher betreten können», sagt Hugo Sommer. «Die Vorfreude der beiden war riesig und sie fragten mich schon den ganzen Vormittag, wann es denn endlich losgeht.»

Eine Gruppe junger Knaben bevorzugt das Eishockey.

Eine Gruppe junger Knaben bevorzugt das Eishockey.

Bild: Ruedi Wechsler / NZ
(Ennetbürgen, 18. Januar 2023)

Nino, Tiago und Samuel sind begeistert

Auf dem Eisfeld ist die Ambrì-Mütze nicht zu übersehen. Sie gehört Schüler Nino, der sagt: «Schade, dürfen wir während der Pause das Eisfeld nicht benützen. Darum bin ich jede freie Minute mit meinen Freunden beim Eishockeyspielen.» Sein Götti sei grosser Ambrì-Fan und deshalb trage er den blau-weissen Kopfschmuck.

Tiago findet das Eisfeld mega cool und es sei super, dass die Schüler das Eisfeld während der Schulzeit benützen dürfen. Samuel absolviert mit seiner Klasse seine ersten «Fahrversuche» und schwärmt: «Mir gefällt speziell, dass ich mit Schlittschuhen und nicht mit den Schuhen Eishockey spielen darf.»

Das Dreamteam im Arenabeizli

Trudy Wittwer ist bei Halbzeit mit dem Besuch nur bedingt zufrieden: «Wir vermissen die Familien.» Den Grund dafür vermutet sie beim Festwagen, der etwas weiter entfernt vom Eisfeld steht. «Einige denken, der sei für die Fasnacht bestimmt. Beim alten Standort hatten die Eltern besseren Sichtkontakt zur Arena und dieser ist etwas verloren gegangen.» Trotzdem freut sie sich auch: «Viele Vereine besuchen uns, und das finde ich top.» Ursi Rayher ist beeindruckt vom Projekt: «Wir stehen ein für die Sache und wir unterstützen uns gegenseitig und den Ambrì-Piotta-Fanclub Buochs sehr gerne. Die Gäste sind wohlwollend, happy und anständig.» Zum dreiköpfigen Frauenteam gehört auch Heidi Amstad. Fehlt mal ein Werkzeug, ist Schulhauswart Beat Odermatt zur Stelle. Er spricht von einem positiven Start und die gute Stimmung an der Schule sei spürbar.

Hinweis

Das Eisfeld und das Arenabeizli sind noch bis und mit 29. Januar geöffnet. Reservationen werden unter der Telefonnummer 079 751 96 03 entgegen genommen.

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