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Rund um die Uhr im Einsatz gegen den Schnee

Rettungschef Christoph Bissig kontrolliert auf dem Titlis die Absperrungen. Zoom

Rettungschef Christoph Bissig kontrolliert auf dem Titlis die Absperrungen.

Das Funkgerät ist sein wichtigstes Arbeitsinstrument, die Lawinen seine grössten Gegner: Ein Dok-Film zeigt die Arbeit von Titlis-Rettungschef Christoph Bissig während 24 Stunden.

Christoph Bissig ist «Titlis 50» und mit seinem Team verantwortlich für die Pistensicherheit der Wintersportler am Titlis. In diesem aussergewöhnlich schneereichen Winter sind sie rund um die Uhr im Einsatz gegen die Schneemassen – bei Eiseskälte, Wind und oft auch in der Finsternis. «Wir sind keine Helden», betonen die Retter gerne. Die Arbeitsbedingungen sind aber nicht ungefährlich – nicht nur für den Kollegen mit dem Sprengstoff im Rucksack. Treffen sie einen falschen Entscheid, kann das fatale Folgen haben. SF-Reporterin Andrea Pfalzgraf war am vergangenen Wochenende unterwegs mit Christoph Bissig und seinem Team am Titlis.

Bei Tausenden von Skifahrern, die jeden Tag auf und neben die Pisten strömen, passieren täglich Unfälle. Das sei halt so, meint Christoph Bissig: «Knieverletzungen sind häufig, weil die Leute ihre Fahrfähigkeiten gerne überschätzen.» Gibt es Todesfälle oder Schwerverletzte, dann fragen Bissig und seine Leute nicht nach der Schuld. «Wir geben alles, um Menschen zu retten, das ist unser Job.» Und manchmal trifft es auch einen Kollegen.

Einer von ihnen, ein junger Familienvater, wurde am letzten Samstag erst begraben. Er ist in einer Lawine umgekommen. «Ich habe schon einige Adressen aus meiner Agenda streichen müssen», sagt Bissig und hat Tränen in den Augen.

pd

Hinweis:
Die Reportage wird am Sonntag, 26. Februar, um 21.45 auf SF 1 ausgestrahlt.

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