Neuer Werkhof öffnet die Tore ganz weit

ENNETBÜRGEN ⋅ Nach einem rund viermonatigen Umbau geht der neue Werkhof in Betrieb. Die Zentralisierung erleichtert die Arbeitsabläufe. Davon kann sich die Bevölkerung morgen überzeugen.
19. Mai 2017, 07:46

Neu, hell, grosszügig, zweckmässig: Seit dieser Woche werden der Haus- und der Werkdienst der Gemeinde Ennetbürgen zentral in den umgebauten Räumlich­keiten des ehemaligen Feuerwehrlokals bei der Mehrzweckanlage geleistet. Kurt Doppmann freut sich über die neuen Räumlichkeiten. «Mein erster Eindruck ist sehr positiv.» Er steht als Leiter der neu gebildeten Abteilung Liegenschaften und Werke einem achtköpfigen Team vor.

Dass nun der Werkdienst von den alten Räumlichkeiten neben dem Gemeindehaus auf die andere Strassenseite zum Schulhausareal gezügelt hat und damit alles unter einem Dach ist, vereinfache die Abläufe massiv, meint Kurt Doppmann. Während sich der Werkdienst in dieser Jahreszeit vor allem um die Sommerbepflanzung auf den öffentlichen Plätzen und entlang der Strassen kümmert, steht beim Hausdienst bald die Grossreinigung der Schulhäuser an.

Morgen können die Ennetbürger am Tag der offenen Tore den modernen Stützpunkt besichtigen und dabei auch den Fahrzeugpark bestaunen. Doch auch für Schüler, welche im Berufswahlprozess stecken, lohnt sich der Besuch. Die Lehrberufe Betriebsunterhalt Fachrichtung Hausdienst und Fachrichtung Werkdienst werden vorgestellt.

400 000 Franken kostete der Umbau, wofür die Ennetbürger vor einem Jahr ihre Zustimmung an der Gemeindeversammlung gegeben hatten. Möglich wurde die Umnutzung, weil die Feuerwehren Ennetbürgen und Buochs fusionierten und Ende 2014 an der Flurhofstrasse ein neues gemeinsames Feuerwehrlokal bezogen.

 

Matthias Piazza

matthias.piazza@nidwaldnerzeitung.ch

 


 

Hinweis

Tag der offenen Tore des Werkhofes: Samstag, 9–12 Uhr.


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