Gebärabteilung wurde neu renoviert

STANS ⋅ Das Kantonsspital Nidwalden konnte in den letzten Jahren die Geburtenzahl stetig steigern. Das I-Tüpfelchen bietet die neu renovierte Geburtenabteilung mit einem warmen Ambiente. Bereits für 2014 zeichnet sich ein weiterer Geburtenrekord ab.
10. April 2014, 08:49

Um im gesamten Bereich der Gynäkologie und Geburtshilfe innovativ zu sein und vor allem den Bedürfnissen der werdenden Eltern gerecht zu werden, wurde im Kantonsspital Nidwalden ein spezielles Massnahmenpaket erarbeitet. Mit der Sanierung der neu renovierten Gebärabteilung hat das Kantonsspital Nidwalden nun das letzte Projekt des Gesamtpakets «Mutter und Kind» abgeschlossen.

Eine Gebärabteilung zum Wohlfühlen

Wie auf den Bettenstationen empfängt die werdenden Eltern im Korridor zur Geburtenstation ein warmer Parkettbelag. An der Wand entstand eine Galerie mit wunderschönen Babybildern, die bei vielen Paaren einen «Jö-Effekt» hervorrufen, teilt das Kantonsspital Nidwalden am Donnerstag mit. 

Weil die schwangeren Frauen und meist auch ihre Begleiter je nach Geburtsverlauf eine längere Zeit im Gebärsaal oder im Vorbereitungsraum verbringen würden, setze das Spital in den drei Gebärsälen auf liebevoll ausgewählte Einrichtungsdetails. Diese sollen zum Entspannen einladen und für eine einmalige Wärme und Wohlfühlatmoshäre sorgen.

Bei der umfangreichen Renovierung sei zudem darauf geachtet worden, dass die medizinischen Einrichtungen wie etwa die Medizinalgasanschlüsse unsichtbar bleiben und dadurch eine wohlige Atmosphäre geschaffen werden kann. So wurden etwa angenehme warme Erdfarben für den Boden und die Wände verwendet.

Licht- und Klangwelten zur Geburt

In den neuen Gebärsälen gibt es ausserdem ein Radio-/CD-Abspielgerät für den privaten iPod, ein iPhone oder einen USB-Stick. Es stehen auch CDs mit verschiedenen Musikrichtungen zur Verfügung.  Mit Musik und Licht kann so vor und während der Geburt eine individuelle, angenehme Atmosphäre hergestellt werden.

«Geburtshaus im Spital»

Die im 2012 eingeführte, schweizweit einmalige Kombination von «Geburtshaus und Spital» hat dem Kantonsspital Nidwalden stetig wachsende Geburtszahlen beschert. Rund ein Drittel aller Eltern wohnen gemäss Mitteilung des Kantonsspitals gar nicht im Kanton Nidwalden, sondern kommen extra für die Geburt von ausserhalb. Dies weil die neuen Geburtssäle das heutige Bedürfnis junger Eltern nach grösstmöglicher Selbstbestimmung und Individualität bei gleichzeitig vorhandener maximaler medizinischer Sicherheit bieten würden.

pd/nop
 


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