Ulrich Fricker neuer Präsident des Spitalrats

LUZERN/NIDWALDEN ⋅ Der ehemalige Suva-Geschäftsführer Ulrich Fricker ist zum neuen Präsidenten der Spitalräte des Luzerner Kantonsspitals und des Kantonsspitals Nidwalden gewählt worden. Er folgt auf Beat Villiger, der auf Ende 2017 zurücktreten wird.
13. September 2017, 09:25

Fricker sei am 8. respektive 12. September von den Regierungsräten der Kantone Luzern und Nidwalden gewählt worden, teilten die beiden Staatskanzleien am Mittwoch mit. Der Sarner sitzt erst seit Anfang des Jahres im Spitalrat. Bis Ende 2015 amtierte er als Vorsitzender der Suva-Geschäftsleitung. Heute besetze er noch verschiedene Mandate in Verwaltungs- und Stiftungsräten, hiess es.

Die Kantone haben sich zur Spitalregion Luzern-Nidwalden (LUNIS) zusammengeschlossen. Ihre Spitäler verfügen deswegen über personell identische Spitalräte, die die obersten Organe der Unternehmen sind.

Der scheidende Präsident Villiger habe diesen «pionierhaften» Verbund der beiden Kantonsspitäler gefördert und vertieft, hiess es weiter. Er habe seit seinem Amtsantritt 2011 ausserdem wesentlich dazu beigetragen, dass das Luzerner Kantonsspital heute schweizweit eine führende Position inne habe. 

(sda)
 

Der Spitalrat

Gemäss Rahmenvertrag zwischen der Luzerner und Nidwaldner Regierung wählen die Kantone Luzern und Nidwalden je einen Spitalrat von maximal neun personell identischen Mitgliedern. Von den neun Mitgliedern des Spitalrates des Kantonsspitals Nidwalden wählt der Nidwaldner Regierungsrat sechs Mitglieder auf Vorschlag des Kantons Luzern – darunter auch den Präsidenten. Von den neun Mitgliedern des Spitalrates des Luzerner Kantonsspitals wählt der Luzerner Regierungsrat drei Mitglieder auf Vorschlag des Kantons Nidwalden.


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